Auch diese Woche verbrachte ich wieder mehrheitlich im 1. Stock der St. Jakobsstrasse 106 in Muttenz. Da meine Genesung nach wie vor einfach genial verläuft, war es am vergangenen Mittwoch endlich soweit, dass ich meine Krücken abgeben durfte. Ich fühlte mich als wäre mein Körper „gejailbreakt“ worden. Es ist einfach die pure Freiheit, wenn man seine Hände während des Laufens wieder benützen darf. So konnte ich am Mittwochabend ganz locker mit meiner Tasche in der Hand zum „Joggeli“ laufen. Ich hatte super Tickets erhalten (Merci Chris!) und genoss einen unvergesslichen Abend im St. Jakobpark. Ein Achtelfinalspiel der Champions League zu gewinnen – Chapeau FCB! Am nächsten Morgen ging es für mich frühmorgens weiter mit der Reha. Dank meinem ehemaligen Konditrainer Christian Szepessy habe ich nun auch wieder den Spirotiger in meine Vorbereitung eingebaut. (weiterlesen …)
Ski Alpin
Champions League
The Rockies Teil IV
Da die Rennen in Val d’Isère abgesagt werden mussten, flogen wir kurzerhand zurück nach Amerika. Erstmals durfte ich ein Rennen auf der „Birds of Prey“ fahren und was für eines! Mitten in der Woche pilgerten unglaublich viele Zuschauer zu diesem verschobenen Rennen nach Beaver Creek. Für uns war es einfach supercool an diesem speziellen Ort fahren zu dürfen. (weiterlesen …)
The Rockies Teil III
Lake Louise ist immer speziell. Meistens bin ich hier sehr nervös. Der Speedweltcupstart war für mich in den vergangenen Jahren auch immer der Start in meine Saison. Mit bereits zwei guten Ergebnissen im Riesenslalom, reiste ich in diesem Jahr gelassener nach Kanada. Zu Beginn der Woche war die Piste sehr langsam und weich, was mir einige Schwierigkeiten bereitete. Sobald es jedoch härter und schneller wurde fühlte ich mich viel wohler. Die Bestzeit im Abschlusstraining gab mir viel Selbstvertrauen. Die erste Abfahrt der Saison war stark vom Wind geprägt. Mir gelang ein guter Lauf und ich war glücklich, dass dies zum ersten Podium der Saison reichte. Zusammen mit meiner Teamkollegin Tina Weirather auf dem Podest zu stehen war natürlich besonders schön. (weiterlesen …)
1. August
Bereits liegen die ersten zehn Skitage hinter mir. Wir hatten unheimliches Glück und verloren bisher keinen Tag ans Wetter oder an sonstige Störfaktoren. Die Bedingungen auf dem Gletscher sind in diesem Jahr äusserst speziell. Es hat noch viel Winterschnee und dank der tiefen Temperaturen kann man bis in den Nachmittag hinein auf kompakten, sensationellen Pisten trainieren. Ich profitierte täglich vom fehlenden Sommer und genoss jede Kurve.
Wie in jedem Jahr starteten wir auf den kurzen Skis und absolvierten viele verschiedene technische Übungen. Es ist immer amüsant all die Weltcupcracks (fast sämtliche Nationen waren in den vergangenen zwei Wochen in Zermatt) bei „Skischulübungen“ zu beobachten. Ich selbst bin immer froh wenn es wieder in die Tore geht und etwas schnellere Schwünge auf dem Programm stehen. Aber natürlich ist diese Basis sehr wichtig für sämtliche weiteren Fortschritte. Ich fühle mich sehr gut und wir konnten auch schon einige wichtige Materialerkenntnisse verbuchen. Die Unterkunft im Hotel Berghof und im Hotel Firefly war einfach super. Und so „arbeiteten“ wir auch gerne an unserem Nationalfeiertag. Natürlich vermisste ich das alljährliche Skiclub Beizli. Ich hoffe Ihr habt den Tag genossen und ich bin im nächsten Jahr wieder mit dabei. Nächste Woche geht das Training in Saas Fee weiter – jupii :D
Mein Film der Woche: Eagle vs Shark (einfach hammer!)
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