Coldplay

Reha Teil II

5. Februar 2012 | 5 Kommentare

Auch in dieser Woche kam ich am Abend immer müde bei meinen Grosseltern an. Es ist ein glücklicher Zufall, dass sie so nahe bei der Rennbahnklinik wohnen und ich tagtäglich von dieser optimalen Betreuung profitieren kann (und erst noch von den feinen Gerichten meiner Grossmutter…). Mit meinem Knie geht es stetig aufwärts und ich habe das Gefühl auch meine Oberkörpermuskeln werden immer stärker. Ich nutze die Zeit in welcher ich mein Knie noch nicht ganz belasten darf um noch gezielter an meiner Rumpfstabilität zu arbeiten. Diese ist die Voraussetzung für jede Disziplin. Mit einem stabilen Oberkörper lässt es sich sehr viel einfacher fahren. (mehr …)

Kerenzerberg

8. Juli 2011 | 2 Kommentare

Die vergangenen zwei Wochen trainierte ich gemeinsam mit meinem Team auf dem Kerenzerberg. Das Training war intensiv aber dank sehr kreativen Ideen von unserem Coach Luca de Marchi täglich spannend und äusserst unterhaltsam ;) Ich fühle mich sehr gut und fit. Die vielen Liter welche ich geschwitzt habe, fangen an sich auszuzahlen. Die Infrastruktur auf dem Kerenzerberg, die Unterkunft und auch die Verpflegung waren top. Ich geniesse diese Wochen in welchen ich mich ganz und gar dem Training widmen kann.
Das grosse Highlight und sicherlich die schönste Konditraining Belohnung aller Zeiten war der Breitling Tag zum Ende der vergangenen Woche in Buochs. Erstmals in meinem Leben flog ich in einem Jet und genoss jede Sekunde. Das Gefühl war unbeschreiblich und definitiv unvergesslich. Später am selben Tag wurde ich auch noch zum ,,Wingwalker” und flog auf Flügeln sitzend durch die Gegend. WAHNSINN! Das Tüpfelchen auf dem i war der Flug mit der legendären Super Constellation. Einfach ein genialer und wundervoller Tag. Nun liegt die letzte strenge Kondiwoche vor mir. Ich zähle die Tage bis zum ersten Skitraining und werde Euch via Videoblog und Blog auf dem Laufenden halten.

Mein Song der Woche: Life in Technicolor II – Coldplay
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Die Festtage

29. Dezember 2010 | 4 Kommentare

Die letzten Wochen waren ziemlich hektisch. Die Reise startete in Frankreich. Die klirrende Kälte, welche wir in Kanada gelassen zu haben glaubten, erwartete uns. Jeder einzelne Tag war jedoch so ausgeplant, dass uns dies gar nicht so sehr auffiel. Nach dem Abfahrtstraining trainierten wir jeweils Slalom und für mich war es ein grosser Ansporn neben den ,,Slalomcracks” trainieren zu dürfen. Der verschobene Super-G von St. Moritz fiel leider erneut dem Wetter zum Opfer. Ausgiebiger Schneefall machte ein Speedrennen unmöglich. Umso mehr freute ich mich auf die Abfahrt vom Samstag. Leider kam ich in dieser Abfahrt nie auf Touren. Das Tempo war permanent tief und das Gefühl dementsprechend schlecht. Eine grosse Enttäuschung. Bei der Superkombination vom Sonntag hatte ich nichts zu verlieren. Bereits im Super-G war mein Speedgefühl zurück und danach freute ich mich nur noch auf den Slalom. (mehr …)