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Auf und ab

21. März 2010 | noch kein Kommentar

Der vergangene Monat war von einem permanenten Auf und Ab geprägt. Voller Zuversicht reiste ich zu den Olympischen Spielen in Vancouver. Dem Knie ging es wieder besser und nach dem Training fühlte ich mich top vorbereitet. Im Rennen kam dann alles anders als geplant. Ich fuhr zwar ansprechende Zwischenzeiten, stürzte jedoch beim Zielsprung. Für mich war der Sturz sicherlich nur halb so schlimm, denn ich konnte mich in der Luft gut vorbereiten und das Gröbste abfedern. Körperlich kam ich mit einem blauen Auge davon, dennoch war die Enttäuschung natürlich sehr gross. Zuhause erholte ich mich einige Tage und dann ging es schon weiter zu den Weltcuprennen in Crans Montana. Nach einem sehr turbulenten Abfahrtsrennen, welches für mich enttäuschend endete, hatte ich noch die Chance mich im Super-G erstmals für den Weltcupfinal zu qualifizieren. Ich lag nur wenige Punkte hinter dem geforderten 25. Rang. So startete ich und versuchte alles aus der Piste herauszuholen. Ich hatte am Fernseher gesehen, dass die Strecke einiges Risiko zuliess und so versuchte ich bei jeder Kurve die noch etwas engere Linie zu wählen. Im Ziel war ich dennoch überwältigt, dass es bis ganz nach vorne gereicht hatte. So reiste ich an das Weltcupfinale in Garmisch. Ich schaffte es auch tatsächlich erstmals bei einem Finalrennen zu starten und ins Ziel zu kommen. Ich erkältete mich jedoch bei den eisigen Temperaturen und so verbrachte ich die vergangene Woche mit Tee trinken und im Bett liegen. Nun geht es mir jedoch wieder besser und ich freue mich auf die Riesenslalom Schweizermeisterschaft.

  • Mein (Michelles) Buchtipp der Woche: ,,Die Beschenkte” von Kristin Cashore

Ces derniers mois j’ai passé une période tumultueuse. En janvier j’ai dû être opérée de mon genou droit et tout de suite après je suis partie pour les jeux olympiques. Les entraînements à Nakiska se sont bien passé, j’étais confiante pour aborder la course la plus importante chaque quatre ans, la descente olympique. J’ai pris un bon départ, mes temps intermédiaires étaient bons, malheureusement j’ai fait une chute après le dernier saut. Par chance je ne me suis pas blessée sérieusement mais ma déception était immense. Je suis rentrée à Engelberg, à la maison, pour me préparer pour les courses de coupe du monde de Crans Montana.

En Valais j’ai vécu un week end fort en émotion. Il y a eu énormément de vent pour la descente. J’ai terminé ma course très loin des points. Encore une déception en descente. Le jour suivant j’ai pu faire le super G, occasion de me qualifier dans cette discipline pour la finale à Garmisch. La course était très rapide, j’ai donné tout ce que j’avais. J’ai gagné ce super G. Une victoire tant attendue après une saison si difficile quel bonheur! Ensuite je suis allé à Garmisch pour les finales pour essayer de enfin terminer une course en finale. Il a fait très froid en Bavière, j’ai attrapé la grippe. De retour à la maison, repos au lit pour bien dormir et me reposer, thé et petits soins pour retrouver la forme. J’ai vite donné le tour, maintenant ça va mieux. Je me réjouis de participer au slalom géant des Championnats Suisses.

  • Mon (Michelles) livre de la semaine : « Graceling » de Kristin Cashore

The past month was a permanent up and down. After my surgery in January I travelled very motivated to the Olympic Games. We had a great training camp in Nakiska and I felt ready for the big race. I started pretty ok and had good intermediate times but then I crashed on the last jump. Fortunately I didn’t injure myself but the disappointment was still huge. I travelled home and had some restful days in Engelberg. The circuit though went on and we got to Crans Montana for some of the last races of the season. It was a crazy week with a lot of wind and in the Downhill I ended up very far away from any points. Another disappointment but I had also another race the next day and the chance to qualify for the Super-G world cup final for the first time. The course was very fast and I just gave all I had. In the finish the green light lid up and it was just overwhelming. A win after such a crazy season – I was so happy. We travelled on to the finals and I eventually finished a wolrd cup final race – even two. It was very cold in Garmisch and I caught a flu. So the last week I spend at home drinking tea and sleeping a lot. Now I feel better and am excited for the Giant Slalom Swiss Championships.

  • My (Michelles) book of the week: “Graceling” by Kristin Cashore

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