Archive: Dezember, 2011

Der grosse Schnee

19. Dezember 2011 | 1 Kommentar

Endlich wieder zuhause in der Schweiz. Ich genoss die ruhigen Tage in Engelberg in vollen Zügen. Es ist einfach schön nach fünf Wochen Nordamerika wieder im eigenen Bett zu schlafen und Mom’s Küche zu geniessen. Der einzige Wehrmutstropfen war der Blick aus dem Fenster. Kein Schnee weit und breit und wenn es Niederschlag gab, dann war dies zu Beginn der Woche mehrheitlich Regen. Es wurde jedoch von Tag zu Tag kälter und Gerüchte um einen Schneestrum machten die Runde. Die ersten Boten davon verunmöglichten unser geplantes Training in Veysonnaz und so reisten wir am Donnerstag direkt nach Courchevel. Für mich ein weiterer Hang, den ich noch nie befahren habe und ich freute mich sehr auf diese neue Strecke. (mehr …)

The Rockies Teil IV

12. Dezember 2011 | 2 Kommentare

by Dominique Pittet

Die Schneesituation ist bekanntlich nicht gerade berauschend zurzeit in Europa. Selbst mit den Vorwarnungen stieg ich bei meiner Ankunft in Zürich etwas geschockt aus dem Flugzeug. Die Hoffnung besteht jedoch, dass es schon bald eiskalt wird und viel Schnee fällt, denn ich liebe weisse Weihnachten :).
Da die Rennen in Val d’Isère abgesagt werden mussten, flogen wir kurzerhand zurück nach Amerika. Erstmals durfte ich ein Rennen auf der ,,Birds of Prey” fahren und was für eines! Mitten in der Woche pilgerten unglaublich viele Zuschauer zu diesem verschobenen Rennen nach Beaver Creek. Für uns war es einfach supercool an diesem speziellen Ort fahren zu dürfen. (mehr …)

The Rockies Teil III

6. Dezember 2011 | noch kein Kommentar

Lake Louise ist immer speziell. Meistens bin ich hier sehr nervös. Der Speedweltcupstart war für mich in den vergangenen Jahren auch immer der Start in meine Saison. Mit bereits zwei guten Ergebnissen im Riesenslalom, reiste ich in diesem Jahr gelassener nach Kanada. Zu Beginn der Woche war die Piste sehr langsam und weich, was mir einige Schwierigkeiten bereitete. Sobald es jedoch härter und schneller wurde fühlte ich mich viel wohler. Die Bestzeit im Abschlusstraining gab mir viel Selbstvertrauen. Die erste Abfahrt der Saison war stark vom Wind geprägt. Mir gelang ein guter Lauf und ich war glücklich, dass dies zum ersten Podium der Saison reichte. Zusammen mit meiner Teamkollegin Tina Weirather auf dem Podest zu stehen war natürlich besonders schön. (mehr …)