Archive: Oktober, 2011

Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 3 von 3)

30. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert für Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 3 von 3)

Warum manche Hürden Vorteile haben und weshalb wir unheimlich viel Spass an unserer Arbeit hatten

Im 1. Teil haben wir über den Beginn dieses spannenden Projekts geschrieben und weshalb wir uns für die Arbeit mit Evernote entschieden haben. Im 2. Teil ging’s um unseren Kampf um die Übersicht, Hilfstools welche dabei eine Rolle gespielt haben und einige Hürden, mit denen wir gelernt haben umzugehen.


Es gab jedoch auch einen wunderbaren Effekt dadurch, dass wir nicht immer und überall an Evernote arbeiten konnten: Die Vorfreude. Super Ideen, Tabellen, Fotos und vieles mehr erwarteten mich jeweils nach einer kurzen Evernote-Pause. Immer wieder wurden gegenseitig Fragen aufgeworfen und das Weiterführen dieser Fragen oder der vielen Ideen packte mich. Manchmal vergass ich die Zeit total und merkte erst nach Stunden, wie lange ich bereits in Evernote am arbeiten war. Für mich war es auch oft eine super Abwechslung zu einem körperlich strengen Trainingstag, meine Hirnzellen waren für die «Zusatzaufgaben» immer sehr dankbar.

Die Diskussionen waren immer sehr offen und herzlich und ich konnte sehr viel für mich und vor allem über mich lernen. Evernote als zentrale Ablage unseres Projekts, als «Gedächtnis» vergangener Diskussionen und Ideen und vor allem auch als Quelle von viel kreativer Energie hat sich für mich mehr als bewährt. Mit den vielen kleinen Hilfsmittel die wir uns angeeignet haben, konnten wir trotz einiger Hindernisse etwas wirklich Cooles auf die Beine stellen, was mir unheimlich viel Freude bereitet. Ein riesengrosses Merci von Herzen an Marcel für seine Geduld, sein Verständnis und seinen unermüdlichen Einsatz.

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Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 2 von 3)

28. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert für Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 2 von 3)

Der Kampf um die Übersicht und wie wir mit Hilfstools alles in den Griff bekommen haben

Im 1. Teil haben wir über den Beginn unseres spannenden Projekts geschrieben und weshalb wir uns für die Arbeit mit Evernote entschieden haben.


Schon nach kürzester Zeit hatten wir so unglaublich viele Ideen, Links, Dokumente und weiteres zusammengetragen. Schon bald mussten wir uns deshalb Gedanken zur Übersicht machen. Natürlich versuchten wir zu Beginn, mit Tags zu arbeiten. Hier gibt es bei Evernote noch Verbesserungspotenzial. So kann man die Notiz-Tags nur als Administrator bearbeiten. Der «Eingeladene» hat kein Bearbeitungsrecht. Als Ordnungstool waren die Tags für uns deshalb nicht zu gebrauchen.

Deshalb das Wichtigste: Jedes Dokument, jedes Einzelthema erhielt eine eigene Notiz. Um die Übersicht von bearbeiteten Notizen zu behalten, haben wir die Texte nach Autor eingefärbt. Meine Farbe ist rot, Marcels orange. Um eine sinnvolle Archivierung zu gewährleisten, haben wir diese Notizabschnitte jeweils mit Kurzzeichen und Datum/Uhrzeit versehen. So sah jeder, wann welcher Beitrag von wem verfasst wurde.

Grössere Themen mussten auch wieder in Unterkategorien geteilt werden und auf zwei neue Notizen verteilt werden. Als sehr nützlich bei der Verarbeitung von Diskussionen erwiesen sich die Checkboxes. War eine Diskussion abgeschlossen und das Resultat bereits umgesetzt oder auf die ToDo Liste übertragen, so konnte die Checkbox «abgehakt» werden und die Diskussion war als bearbeitet markiert.

Besonders bei langen und komplexen Notizen war es jedoch immer noch etwas umständlich herauszufinden, was seit der letzten eigenen Bearbeitung alles geschehen ist. Mein System war eine Notiz in meinem Kalender, wann ich zuletzt auf EN gearbeitet habe. Mein Kalender war aber für Marcel nicht zugänglich. So kreierten wir einfach ein separates Notizblatt «letzte Bearbeitungen» in welchem jeder nach Abschluss der Tätigkeit auf EN, stichwortartig die Bearbeitungen in den jeweiligen Notizen zusammenfasste. Dies erleichterte uns die Arbeit auf EN sehr und schaffte eine super Übersicht.

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Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 1 von 3)

26. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert für Ein komplexes Projekt mit Evernote entwickeln, steuern und umsetzen (Teil 1 von 3)

Der Beginn eines spannenden Projekts und weshalb wir uns für die Arbeit mit Evernote entschieden haben

Dominique Gisin und Marcel Widmer arbeiten seit Frühling 2011 an einem gemeinsamen Projekt. In diesem Blog-Dreiteiler berichten sie gemeinsam über die Herausforderung in dieser aussergewöhnlichen Zusammenarbeit und wie sie diese mit Hilfe von Evernote und anderen Webtools gemeistert haben.

 


 

Ich bin Dominique Gisin, Jahrgang 1985 und lebe in Engelberg. Ich bin Skirennfahrerin. Mein Alltag besteht aus Rennen, viel Training und (kaum zu glauben) Administration. Ich nutze das Web seit ca. 8 Jahren vor allem auf meinen vielen Reisen. Evernote lernte ich durch dieses Projekt kennen und nutze es seither privat und beruflich.
Ich bin Marcel Widmer, Jahrgang 1960 und lebe mit meiner Familie am Zürichsee. Ich bin selbstständiger Coach und Berater und beschäftige mich vorwiegend mit Karriere- und Berufsthemen. Im Web bewege ich mich seit rund 20 Jahren. Evernote setze ich seit gut einem Jahr ein – allerdings bisher noch nie als «Collaboration Tool» in einem Projekt.

 

Im März 2011 entstand aus zahlreichen Diskussionen über Social Media, Beruf und Spitzensport, Web und andere Themen eine Projektidee: wir haben mutig beschlossen, gemeinsam eine neue Website für Dominique aufzubauen. Es sollte viel mehr ein Versuch sein, ein solches Projekt zu wagen, als das konkrete Ziel, die heutige Website und den separaten Blog abzulösen. Aufgrund unserer ganz besonderen Konstellation (keinerlei Erfahrung in der gemeinsamen Projektarbeit, unterschiedliche berufliche Tätigkeit, fehlende Synchronität in den Zeiten, nur wenige Zeitfenster für persönliche Treffen usw.) waren wir uns bewusst: das wird nicht einfach.

Aber genau diese besondere Anforderung hat uns gereizt!
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Mein Riesendebut

24. Oktober 2011 | 1 Kommentar

Eine super Woche liegt hinter mir. Wir hatten wieder gute Trainingsbedingungen für den letzten Schliff vor Sölden, welchen wir uns im Pitztal holten. Die Vergleiche mit den anderen Nationen verliefen sehr erfreulich, doch waren wir uns nicht sicher ob wir diesen auch trauen konnten. Ich war sehr nervös und freute mich unheimlich auf meinen ersten Weltcupriesenslalom. Am Renntag dann war ich erstaunlich ruhig. Ich fühlte mich wohl und wusste was ich zu tun hatte. Die Piste war in einem genialen Zustand und als ich mit Nummer 32 in den ersten Lauf startete, waren kaum Spuren auf der eisig harten Piste zu sehen. Ich fuhr einen etwas kontrollierten Lauf, qualifizierte mich jedoch als 24. für Lauf zwei und war happy, dass ich diesen Hang nochmals in Angriff nehmen konnte. (mehr …)

Söldenquali

18. Oktober 2011 | 1 Kommentar

Eine weitere Riesenslalomwoche liegt hinter mir. Dank guten Trainingszeiten in der ganzen Vorbereitung konnte ich mir bereits vor den Qualifikationsläufen einen Startplatz für den Weltcupriesenslalom in Sölden sichern. Für mich war die Quali deshalb vor allem ein weiteres ganz wichtiges Training. Der Steilhang in Saas Fee ist ausserordentlich anspruchsvoll. Das Gelände ist steil aber vor allem die ruppige eisige Piste war eine super Herausforderung für mich. Von Lauf zu Lauf wurde die Sicherheit grösser und der Spassfaktor stieg entsprechend. Es ist lange her, dass ich mich auf meinen Riesenslalomski so wohl fühlte. In weniger als einer Woche starte ich in die neue Saison. Ich bin gut vorbereitet, fühle mich topfit und bin froh, (mehr …)

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